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Wärmepumpe

Die Entwicklung der letzten Monate hat deutlich gemacht, dass eine zukunftssichere und unabhängige Energielösung für Hausbesitzer unabdingbar ist. Durch gesetzliche Vorgaben und den enormen Schwankungen der Energiemärkte rücken zukunftssichere Lösungen in den Fokus. Eine solche Lösung funktioniert am Besten auf Basis von Strom- und Umweltenergie – mit einer Wärmepumpe. Damit entkoppeln Haubesitzer ihre Wärmeversorgung von fossilen Brennstoffen und den damit verbundenen Versorgungs- und Preisschwankungen. In Kombination mit einer Photovoltaikanlage kann eine nahezu unabhängige Energieversorgung geschaffen werden.

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Die Wärmepumpe entzieht der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser Wärme, die ein Kältemittel verdampfen lässt. Das gasförmige Kältemittel wird mit einem Kompressor verdichtet, wodurch es heiß wird. Die Wärme wird über einen Wärmetauscher entzogen, wobei sich das Kältemittel wieder verflüssigt wird. In einem Expansionsventil wird das Kältemedium wieder entspannt. Der Kreislauf beginnt von vorn. Um den Verdichter anzutreiben, benötigt die Wärmepumpe Strom. Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe.

Das Verhältnis von eingesetzter und gewonnener Energie ist etwa 1:4.

  • Das Heizen mit Wärmepumpen sichert nicht nur dauerhaft niedrige Energiekosten. Sie machen sich unabhängig von Energieversorgern.
  • Mit dem Kauf und Betrieb leisten Anlagenbesitzer einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz und zum Erreichen der Klimazeile.
  • Zusammen mit einer Photovoltaikanlage entsteht ein Energiesystem, was Unabhängigkeit, eine enorme Kostenreduzierung und Effizienz schafft.
  • Was vor wenigen Jahren noch als exotische Lösung für ökologische Bauheeren galt, ist die Wärmepumpe mittlerweile mi Abstand am häufigsten eingebaute Heizsystem.

Die Wasser – Wasser – Wärmepumpe besteht aus einem Förderbrunnen, aus dem Wasser entnommen wird und einem sogenannten Schluckbrunnen, in den das abgekühlte Wasser wieder zurück gespeist wird. Grundwasser als Wärmequelle ist erst einmal sehr konstant und unabhängig von der Jahreszeit. Dem Grundwasser werden etwa 4 – 6 Kelvin Wärme entzogen, die zum Heizen des Gebäudes verwendet werden. Die „Wärme“ des Wassers verdampft ein Kältemittel, dass komprimiert wird und Temperaturen bis über 60°C erzeugen kann.

Sole Wasser Wärmepumpen sind Heiz- und Warmwassersysteme, die Erdwärme nutzen. Dabei wird thermische Energie aus dem Erdreich gewonnen und anschließend zum Kältemittel geleitet. Durch Verdampfung und Komprimierung erhöht sich die Temperatur des Kältemittels. Das erwärmte Kältemittel erhitzt in einem Wärmetauscher das Heizwasser.

Grundsätzlich lässt sich Erdwärme entweder über oberflächlich verlegte Flächenkollektoren oder über eine bis zu 100 Meter tiefe Erdsondenbohrung gewinnen.

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Hier wird der Luft (oder auch Abluft) Wärme entzogen und an ein Kältemittel übertragen, dass durch Kompression Wärme erzeugt. Die Wärme wird wiederum an eine Lüftung abgegeben. Voraussetzung ist ein Lüftungssystem, eine Abwärme- Rückgewinnung und eine intelligente Hausautomatisierung.

Die deutschlandweit meist verwendete Heizungsart ist die Nutzung einer Luft-Wärmepumpe. Vergleichbar mit der Funktionsweise eines Kühlschranks. Während bei Kühlgeräten die warme Luft nach Außen geleitet wird, wird bei einer Luft-Wärmepumpe mithilfe eines Wärmetauschers und einem großen Ventilator im Außengerät der Umgebungsluft Wärmeenergie entzogen. Diese verdampft ein Kältemittel, das mittels Kompression Heizwasser erwärmt. Temperaturen bis 65°C sind möglich.

Luft- Wasser- Wärmepumpen gibt es in der Split- sowie in der Monoblockausführung. Wärmepumpen, bei denen ein verdichtetes Kältemittel vom Außengerät zum Innengerät geleitet wird, sind die sogenannten Splitanlagen. Der Wärmetauscher, der die Wärme erzeugt und diese auf das Heizwasser überträgt, sitzt im Innengerät.

Bei den sogenannten Monoblockanlagen befinden sich alle für die Wärmegewinnung wichtigen Komponenten innerhalb der Außeneinheit. Der gesamte Kältemittelreislauf ist in sich geschlossen, weswegen sich solche Geräte schnell und unkompliziert in Betrieb nehmen lassen. Für die Installation einer solchen Monoblock – Wärmepumpe bedarf es keinem Kältemittelschein durch ein ausführendes Fachunternehmen.

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